Der Stiftungsrat steht in der Verantwortung, die Umsetzung des Stiftungsziels in allen Bereichen der Stiftung optimal zu gestalten: bei der Organisation, bei der Förderung, aber auch bei der Anlage der finanziellen Mittel.
Die Wirkungen von Zinsdifferenzen und Gebühren auf den Anlageertrag sind erheblich. 1% mehr Kapitalertrag resp. 1% weniger Gebühren pro Jahr während der durchschnittlichen Lebensdauer einer Stiftung von 40 Jahren macht bis zu 20% des gesamten Stiftungsvermögens aus. Gelingt es der Stiftung also, ihre Kosten um 1% pro Jahr zu reduzieren, kann sie im Verlauf von 40 Jahren 20% mehr Geld für ihre Förderprojekte ausgeben: beispielsweise bis zu CHF 12 Mio. statt CHF 10 Mio.
Bei der Vermögensverwaltung fallen verschiedene direkte und indirekte, sichtbare und unsichtbare Kosten und Steuern an. Selbst der fachkundige Anleger, der sich nicht professionell mit solchen Fragen auseinandersetzt, ist kaum in der Lage, sich einen detaillierten Überblick zu verschaffen. Bei einer Vermögenshöhe von CHF 10 Mio. sind folgende Kostenarten und -höhen typisch:
